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Seit zehn Jahren werden Bürgerprojekte EU-gefördert


Im Naturkundemuseum Bamberg ist ein fossiler Flugsaurier zu sehen, der nicht nur in Fachkreisen für Aufsehen sorgte. Gefunden wurde er in einem Steinbruch in Wattendorf.
Auf dem Heinershof in Stolzenroth können Kinder lernen und erleben, wie Landwirtschaft funktioniert. Im Schloss Sassanfahrt in Hirschaid finden Kultur- und Bildungsprojekte statt. Was diese drei Beispiele gemeinsam haben, ist die finanzielle Förderung durch das EU-Programm LEADER.

Beim Festakt zum zehnjährigen Bestehen des Programms für den Landkreis Bamberg im Schloss Sassanfahrt berichteten Dr. Matthias Mäuser, Tina Sickmüller und Annette Schäfer über diese Projekte. In Anwesenheit von Landrat Johann Kalb, zahlreicher Mitglieder, Kreisräte und Bürgermeister informierte LAG-Manager Jochen Strauß über die wichtigsten abgeschlossenen und laufenden Projekte. Die LAG Region Bamberg e.V., deren Vorstand aus kommunalen, wirtschaftlichen und sozialen Vertretern besteht, diskutiert und entscheidet über förderwürdige Vorhaben, die aus den Reihen der Bürgerschaft entwickelt werden. Darunter fielen seit 2007 unter anderem auch der Naturbadesee in Frensdorf, die Internationale Woche des Landkreises, das Kinderbuch "Kleine Heimatforscher - Leopold und Eberhard entdecken das Bamberger Land" oder die Sanierung der Pilgerherberge in Kirchschletten. Alles Projekte, die den Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises und darüber hinaus zugutekommen.

Dieter Ofenhitzer vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten erläuterte beim Festakt die Rolle von LEADER bei der Entwicklung des ländlichen Raums. Neben LEADER existierten noch weitere Programme, wie z.B. die Dorferneuerung oder Diversifizierung, die den ländlichen Raum aufwerten könnten. Je nach Projekt müsse entschieden werden, welches der Programme am besten geeignet ist, oder ob auch Kombinationen möglich sind. In der aktuell laufenden Förderperiode stehen für Raum Bamberg insgesamt € 1,5 Mio. an Fördermitteln aus Brüssel und München zur Verfügung, davon wurden bislang Zuschüsse in Höhe von € 1,09 Mio. beschlossen. Für den Rest des Budgets bat LAG-Vorsitzender und Landrat Johann Kalb noch um Projektideen.

Tina Sickmüller, Leiterin des Schulbauernhofes und der Umweltstation Heinershof e.V. berichtete darüber, wie durch den persönlichen und ehrenamtlichen Einsatz vieler Freunde und Helfer aus einem ehemaligen Bauernhof ein Schulbauernhof entstand. Trotz einiger Hürden, die auf dem Weg zur Finanzierung - auch hier war LEADER eine große Unterstützung - und zum Umbau zu bewältigen waren, zog Frau Sickmüller ein äußerst positives Fazit. Aller Einsatz habe sich ausgezahlt, denn nicht umsonst wurde der Schulbauernhof als staatlich anerkannte Umweltstation ausgezeichnet.

Doch damit nicht genug; die Mannschaft des Heinershofs hat bereits ein weiteres Projekt angestoßen, die Einrichtung einer Back- und Käseschule in einem Flügel des Hofgebäudes. Da auch für dieses Projekt LEADER-Förderung eingesetzt werden kann, freute sich der Vorsitzende Johann Kalb sehr, der überraschten Tina Sickmüller den Förderbescheid über 60.000 € gemeinsam mit Herrn Ofenhitzer überreichen zu können.


Auf dem Foto v.l.n.r.: LAG-Manager Jochen Strauß, Landrat Johann Kalb, Tina Sickmüller (1. Vorsitzende des Vereins Heinershof e.V.) und Dieter Ofenhitzer (Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten).


21.12.2017

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