Fotovorschau und Logo ausblenden
Quick-Navigator:
Suche:
Sie sind hier: Startseite » Museum Tropfhaus Sassanfahrt 

Museum Tropfhaus Sassanfahrt


"Leben und Arbeiten auf engstem Raum" - das ist das Leben im Tropfhaus. Im vermutlich kleinsten Freilichtmuseum Bayerns können Sie hautnah das Leben in einem "peuplierten" Dorf nachvollziehen. "Peuplierung bedeutet die gezielte Ansiedlung von Neubürgern, so geschehen in Sassanfahrt um 1800.

Das kleine Rittergut Sassanfahrt wurde im Jahr 1784 von Reichsgraf Julius von Soden gekauft. Dieser wollte sein Dorf ausbauen und gab siedlungswilligen Menschen die Gelegenheit, sich ohne eigenen Besitz sesshaft zu machen. So entstanden in Sassanfahrt und Köttmannsdorf rund 100 kleine Häuser, in denen die neu angesiedelten Familien lebten.

Diese "Tropfhäuser" erhielten den Namen von den kleinen Grundstücken, auf denen sie standen. Sie reichten bis dahin, wo das Regenwasser vom Haus tropfte. Auf diesen kleinen Parzellen gab es für die Neubürger natürlich keine Möglichkeit, Landwirtschaft oder Viehhaltung zu betreiben. Auch die Erwerbsmöglichkeiten waren begrenzt, so verdingten sich die Menschen als Heimarbeiter, Hausierer oder Tagelöhner. Im Lauf der Zeit verarmte die Bevölkerung zusehends, manche Kinder waren gar gezwungen, nachts von den Äckern Kartoffeln zu stehlen.

Wie das Leben vielköpfiger Familien auf kleinstem Raum aussah, kann man im Tropfhaus erleben. Das Museumsgebäude stammt aus der Zeit um 1790 und ist das einzige bis heute unverändert erhaltene Tropfhaus in Sassanfahrt. In der Stube lebten und arbeiteten die Familienmitglieder. Sie war der einzige beheizbare Raum in dem nur knapp 30 qm großen Häuschen. In einer schmalen Küche wurde gekocht, und eine kleine Kammer bot ein wenig Raum zum Schlafen. Unter dem Dach war das Reich der Kinder. Eine Installation lässt erahnen, wie sie im ungeheizten Dachboden lebten und spielten.


Diese "Tropfhäuser" erhielten den Namen von den kleinen Grundstücken, auf denen sie standen. Sie reichten bis dahin, wo das Regenwasser vom Haus tropfte. Auf diesen kleinen Parzellen gab es für die Neubürger natürlich keine Möglichkeit, Landwirtschaft oder Viehhaltung zu betreiben. Auch die Erwerbsmöglichkeiten waren begrenzt, so verdingten sich die Menschen als Heimarbeiter, Hausierer oder Tagelöhner. Im Lauf der Zeit verarmte die Bevölkerung zusehends, manche Kinder waren gar gezwungen, nachts von den Äckern Kartoffeln zu stehlen.

Wie das Leben vielköpfiger Familien auf kleinstem Raum aussah, kann man im Tropfhaus erleben. Das Museumsgebäude stammt aus der Zeit um 1790 und ist das einzige bis heute unverändert erhaltene Tropfhaus in Sassanfahrt. In der Stube lebten und arbeiteten die Familienmitglieder. Sie war der einzige beheizbare Raum in dem nur knapp 30 qm großen Häuschen. In einer schmalen Küche wurde gekocht, und eine kleine Kammer bot ein wenig Raum zum Schlafen. Unter dem Dach war das Reich der Kinder. Eine Installation lässt erahnen, wie sie im ungeheizten Dachboden lebten und spielten.

Anfahrt:
Von Hirschaid aus kommend an der ersten Einfahrt nach Sassanfahrt links abbiegen. Die Straße führt dann bergauf, der Vorfahrtstraße nach links folgen, nach 100 Metern nach links in die Pfarrer-Hopfenmüller-Straße einbiegen. Das Museum Tropfhaus steht auf der linken Straßenseite am Hang.

Kontakt:
Markt Hirschaid
Kultur / Schlossverwaltung
Schlossplatz 1
96114 Hirschaid
Tel. 0 95 43 / 44 01 87-0
Fax 0 95 43 / 44 01 87-7
E-Mail: annette.schaefer@hirschaid.de



nach oben  nach oben

Markt Hirschaid
Kirchplatz 6 | 96114 Hirschaid | Tel.: 09543 8225-0 | markt@hirschaid.de
  OK  
Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung