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Bekanntmachung - Satzungsbeschluss gemäß § 10 Abs. 3 BauGB- Vorhabenbezogener Bebauungsplan der Marktgemeinde Hirschaid "Nahversorgungszentrum Sassanfahrt II" mit Änderung Flächennutzungs- und Landschaftsplan in Sassanfahrt


Der Marktgemeinderat von Hirschaid hat mit Beschluss vom 27.11.2018 den Vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Nahversorgungszentrum Sassanfahrt II“ mit Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplan in der Fassung vom 17.09.2018 als Satzung beschlossen.

Dieser Beschluss wird hiermit gemäß § 10 Abs. 3 des Baugesetzbuches (BauGB) ortsüblich bekannt gemacht. Mit dieser Bekanntmachung tritt der vorhabenbezogene Bebauungsplan in Kraft.

Jedermann kann den vorhabenbezogenen Bebauungsplan mit der Begründung bei der Marktgemeinde Hirschaid
(Rathaus, Bauamt 2. Stock, Zimmer 201, Kirchplatz 6, 96114 Hirschaid) während der allgemeinen Dienstzeiten einsehen und über deren Inhalt Auskunft verlangen.

Auf die Voraussetzung für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von
Mängeln der Abwägung sowie auf die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen.

Unbeachtlich werden demnach

1)     Eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,

2)     Eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans,

3)     Nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs und

4)     Nach § 214 Abs. 2a im beschleunigten Verfahren beachtliche Fehler,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes schriftlich gegenüber der Marktgemeinde geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.

Außerhalb wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.

 

 

HIRSCHAID, 31.08.2019     

 

 

 

KLAUS HOMANN, ERSTER BÜRGERMEISTER


31.08.2019

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