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Mehr Mut zur Natur


Marktgemeinderat Udo Wüst und Bürgermeister Klaus HomannUnter dem Motto "Mehr Mut zur Natur" haben sich in diesem Jahr einige Gemeinden im BayernNetzNatur-Projektgebiet "Blühender Jura" entschieden, bestimmte Wegränder später als sonst zu mähen.

So soll Lebensraum für Tiere und Pflanzen geschaffen werden. Blühende Kräuter und Gräser in den Weg- und Feldrainen können nämlich Nahrungsquelle, Unterschlupf und Nisthabitat für Käfer, Schmetterlinge, Kleinsäuger und Co sein. In einer ansonsten intensiv genutzten Kulturlandschaft stellen die Ränder Bereiche dar, in denen sich die Natur wild entfalten kann.

"Manchmal sind diese ungemähten, hochwüchsigen Wegränder ungewohnt für unsere Sehgewohnheiten", so Christine Hilker vom Landschaftspflegeverband, "deshalb machen nun an einigen Stellen mobile Informationsschilder aufmerksam auf die späte Mahd und ihren Hintergrund."

Es ist ausreichend, ein- bis zweimal im Jahr zu mähen. Besonders wichtig ist das Abräumen des abgemähten Materials, denn nur so werden die Wegränder über die Jahre nährstoffärmer. Die Säume werden weniger wüchsig und auch artenreicher.

Hier können die Kommunen ohne großen Aufwand etwas für die Natur tun, denn es ist wichtig, dass alle ihren Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt erbringen und nicht nur die Landwirtschaft dafür verantwortlich gemacht wird.

Auch der Markt Hirschaid ist hier aktiv!






15.07.2019

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Markt Hirschaid
Kirchplatz 6 | 96114 Hirschaid | Tel.: 09543 8225-0 | markt@hirschaid.de
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